UWG fordert Sanierung des Planschbeckens in Riemsloh.

 


        
    

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Teile der Innenbeschichtung lösen sich bereits: Der Ortsrat fordert die baldige Reparatur des Planschbeckens. Foto: Norbert Wiegand

Rissig, marode und schwer zu reinigen

 

Die baldige Sanierung des kaputten Planschbeckens im Riemsloher Freibad forderte die UWG am Montagabend in der Sitzung des Ortsrates Riemsloh.

„Die Innenbeschichtung ist rissig, Elemente wie der Delphin lösen sich und können hochgeklappt werden“, nannte Peter Mittelberg (UWG) einige Beispiele für den „desolaten“ Zustand des Beckens. Er warnte vor Verletzungsgefahren durch die sich immer weiter ablösende Beschichtung und erinnerte die Stadt an ihre Verkehrssicherungspflicht. Auch hygienisch seien die derzeitigen Verhältnisse nicht mehr vertretbar.

„Kleinkramthema“

Inzwischen ist das Becken nicht mehr in Betrieb. „Eine Reparatur ist alternativlos“, unterstützte Ortsbürgermeister Günter Oberschmidt (CDU) den Antrag. Eine Reparatur zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit werde bald erfolgen. In ein bis zwei Jahren sei eine Grundsanierung oder Erneuerung angedacht.

Peter Mittelberg ärgerte sich, dass diese Problematik in einer E-Mail eines städtischen Mitarbeiters als „Kleinkramthema“ bezeichnet wurde. „Daran sieht man, dass die Behörde solche Aufgaben wohl nicht im Fokus hat“, ergänzte der UWGler. Ulla Buermeyer (Grüne) hoffte, dass die Reparatur noch vor den Sommerferien erfolgt.

Beckensanierung

Heiner Thöle (FDP) regte eine Erweiterung des Antrages um die Sanierung des großen Freibadbeckens an. Dort bestehe angesichts zunehmender Schäden an den Fliesen ebenfalls dringender Handlungsbedarf, um später höhere Folgekosten zu vermeiden. Dieser Vorschlag wurde aber von vielen anderen Stadtteilparlamentariern kritisch gesehen.

Das Planschbecken und das gesamte Freibad seien verschiedene Sachen, der „große Antrag“ müsse vor der nächsten Sitzung gut überlegt mit Fakten untermauert werden, meinte Gerd Boßmann (SPD). Daraufhin zog Heiner Thöle seinen Antrag zurück. Der Antrag der UWG wurde einstimmig unterstützt.

 

Mit freundlicher Genehmigung des Meller Kreisblatt.

Ein Artikel von Norbert Wiegand

 

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