Landfrauenwunschfilm 13.03.2018.


        
    

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Birnenkuchem mit Lavendel.

Dienstag, 13.03.2018, 20 Uhr, Else Lichtspiele Bruchmühlen, Meller Straße 16, 49328 Melle.

Veranstalter: Landfrauen Riemsloh-Hoyel
Beitragsbild: Peter Mittelberg
Text: Wikipedia

Handlung

Louise Legrand ist verwitwet, hat zwei Kinder und versucht, den Hof ihres Mannes mit Birnbäumen und Lavendel weiterzuführen. Allerdings kommt sie mit dem Geschäftlichen nicht klar. Die Genossenschaft ist mit der Zahlung im Rückstand. Die Bank drängt darauf, den Kredit bezahlt zu bekommen und rät ihr deswegen, eine Hypothek auf das Haus aufzunehmen. Ihr Nachbar Paul bietet an, ihr ein Stück Land abzukaufen. Eigentlich möchte er die beiden Höfe zusammenlegen und mit der jungen Witwe zusammenleben.

Auf dem Rückweg vom Markt fährt Louise mit ihrem Kombi einen jungen Mann namens Pierre an und verletzt ihn leicht. Louise nimmt ihn mit in ihr Haus und pflegt ihn. Sehr bald wird deutlich, dass Pierre kontaktgestört ist, er leidet unter dem Asperger-Syndrom. In Stress-Situationen verengt sich seine Wahrnehmung und er versucht zu fliehen. Dinge, die er nicht leiden kann, markiert er mit kleinen, farbigen Punkten, Louises Auto hat bereits nach kurzer Zeit zwei Punkte.

Pierre gefällt es bei den Legrands. In der Nacht hat er Louises ungeöffnete Geschäftsbriefe sortiert und die Küche aufgeräumt. Louise meint jedoch, er könne nicht bleiben, und bringt ihn zurück in die Stadt, in der er in einem kleinen Raum hinter einem Antiquariat lebt, das von Jules geführt wird. Dieser erzählt Louise, dass er Pierre nach dem Tod seiner Eltern aufgenommen habe, und dass Pierre vor einiger Zeit mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sei, als er das Sicherheitssystem des Verteidigungsministeriums hackte.

Als Pierre dem Internet-Wetterbericht entnimmt, dass Nachtfrost die Birnenernte bedroht, eilt er in der Nacht zum Hof der Legrands und beginnt, große Wachslichte zum Heizen aufzustellen. Louise und die Kinder wachen davon auf und helfen ihm. Louises Sohn Felix kann Pierre gut leiden, weil der ihm bei den Mathematik-Hausaufgaben hilft und gut Computerspiele spielen kann. Louise streitet sich häufig mit ihrer pubertierenden Tochter Emma. Diese hat gegen den Willen ihrer Mutter einen Job als Kellnerin in der Dorfkneipe angenommen. Als Louise mit Emma sprechen will, ortet Pierre in der Kneipe Emmas Mobiltelefon, gerät aber wegen des Kneipenlärms und der lauten Musik in Stress. Er wird vom Wirt aufgefordert die Kneipe zu verlassen. Emma hat inzwischen genug von der Arbeit und von den Gästen. Am Brunnen vor der Kneipe hackt Pierre die Feuerlöschanlage der Kneipe und lässt Emma sie auslösen. Danach ist die Feier in der Kneipe schnell zu Ende.

Die Ärztin Dr. Mélanie Ferenza wurde nach dem Hackangriff auf das Verteidigungsministerium mit der Betreuung Pierres beauftragt. Ihrer Meinung nach ist Pierre in einer Anstalt besser untergebracht als in dem zehn Quadratmeter großen Nebenraum der Buchhandlung. Sie weist ihn in eine Anstalt ein, wo Jules ihn besucht. Pierre redet nicht mit ihm, sondern klebt fleißig farbige Punkte auf die Wände seines Raumes. Jules erzählt ihm, wie er seine eigene Frau kennengelernt hat, und beschwört ihn, Louise anzurufen, auch wenn er Telefone nicht leiden könne.

Louise hat inzwischen mit einem Radlader begonnen die alten Bäume auf dem Gelände auszureißen, das sie Paul verkaufen will, um ihre Schulden bei der Bank zu begleichen. Da taucht Pierre auf und erklärt ihr, er habe ein Geschäftsmodell für ihren Hof ausgearbeitet und die Genossenschaft habe inzwischen auch die Rechnung bezahlt. Beim Essen im Haus mit Jules und Dr. Ferenza bietet Louise an, Pierre bei sich auf dem Hof zu behalten. Die Kinder sind ebenfalls dafür und auch Pierre hebt seinen Finger.

 

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