Freies W-LAN in Riemsloh


        
    

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Erst einmal die Kosten prüfen

Freies W-Lan stößt in Melle-Riemsloh auf Bedenken

Dem Antrag der UWG, kostenloses W-Lan in Riemslohs oberem Ortskern zu prüfen, begegnete der Ortsrat mit spürbarem Unbehagen. Dennoch wurde einer Kostenermittlung bei zwei Enthaltungen zugestimmt.

„Mobile Informationsbeschaffung aus dem Internet wird in unserer Gesellschaft immer mehr zu einer Selbstverständlichkeit“, begründete Peter Mittelberg (UWG) seinen Antrag.

Kostengünstig möglich

Er geht von einer kostengünstigen Möglichkeit aus, eine bestehende Installation im Bürgerbüro so einzurichten, dass das Veranstaltungszentrum, der Kastanienplatz, der neue Busbahnhof, Verbrauchermarkt und die Boulebahn mit freiem Internetzugang versorgt werden könnten.

„Dann könnten sich die Kinder ja alles aus dem Internet runterladen“, äußerte Annemarie Koepsell (Grüne) Bedenken gegen einen „unkontrollierbaren öffentlichen Zugang“.

Vielfach üblich

Von einer „großen Verantwortung“ sprach auch Ursula Buermeyer (Grüne). Gerhard Boßmann (SPD) wies darauf hin, dass freies W-Lan in vielen Ländern und deutschen Großstädten üblich ist. Er sprach aber auch von einer „schwierigen Abwägung“. „Die Kinder holen sich ohnehin alles aus dem Internet, die Frage ist nur wo“, meinte Heinrich Buddenberg (CDU), der auch für Vorsicht plädierte.

In der Sitzung blieb offen, ob das freie Internet von der Stadt, einem Unternehmen oder in Eigenregie betrieben würde. Ortsbürgermeister Günter Oberschmidt (CDU) regte schließlich an, die Rahmenbedingungen zu klären und die genauen Kosten zu ermitteln.

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Ein Artikel von Norbert Wiegand

Mit freundlicher Genehmigung des Meller Kreisblatt

Veröffentlicht in News