Gemeinsam statt einsam


        
    

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Gemeinsam statt einsam.

 

Die Menschen werden zunehmend älter. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wächst. Doch unterstützende Familienstrukturen schwinden. Gleichwohl wünschen sich Senioren, möglichst lange aktiv zu bleiben, soziale Kontakte zu halten und – auch bei Pflegebedürftigkeit – selbstständig im häuslichen Wohnumfeld zu leben. „Damit das gelingt, ist es wichtig, das dörfliche Miteinander und das Verantwortungsfühl füreinander zu stärken und vor Ort verschiedene Angebote vorzuhalten“, sagten Ortsbürgermeister Günter Oberschmidt und Ortsratsmitglied Ursula Buermeyer bei der Präsentation der neuen Informationsbroschüre „Gemeinsam statt einsam in Riemsloh“, in der Angaben zu Gruppenangeboten, Ausflügen und Besuchsdiensten ebenso zu finden sind wie Hinweise auf Sportangebote des TSV Riemsloh, auf Einzelfallhilfen und auf Angebote der in Riemsloh ansässigen Sozialstationen.
Was Günter Oberschmidt in diesem Zusammenhang wichtig erscheint: „Bei uns in Riemsloh können Ältere ihre Freizeit vielseitig gestalten, die körperliche Beweglichkeit erhalten und in Nachbarschaften oder Gruppenangeboten soziale Kontakte pflegen.“ Auch erste Unterstützungsangebote bis hin zur häuslichen Pflege fänden sich vor Ort, ergänzt Ursula Buermeyer.

Für die beiden Kommunalpolitiker steht fest: „Diese neue Publikation soll dazu beitragen, dass Seniorinnen und Senioren in unserem Stadtteil schnell bedarfsgerechte Angebote und die zuständigen Ansprechpartner finden, damit ihnen eine möglichst lange Teilhabe an der dörflichen Gemeinschaft gelingt.“

Am Beispiel sozialer Stadtbausteine wie dem Modellwohnprojekt „Belkesfeld“ in Riemsloh zeigten Günter Oberschmidt und Ursula Buermeyer auf, „wie sich altersunabhängiges Wohnen und Arbeiten in unseren Wohnquartieren vereinbaren lässt“. Solche Bausteine trügen vorrangig zur langfristigen Sicherung der längeren Verweildauer älterer Menschen in ihrem gewachsenen Umfeld bei und sollten darüber hinaus – bei Bedarf – den Schritt eines Umzugs in eine barrierefreie, kleinere Wohnung im Alter ermöglichen und erleichtern. Durch aufeinander abgestimmte Angebote der Pflegedienste von Diakonie und Caritas sowie eines Hausmeisterservices solle erreicht werden, die gesundheitliche und psycho-soziale Versorgung im Rahmen einer nachhaltigen Quartiersentwicklung unterstützend zu gewährleisten. Ziel sei es, die Lebensqualität auch im Alter durch altersunabhängig gut nutzbare Produkte – zum Beispiel im Bereich Wohnungseinrichtung und -ausstattung – sowie durch gute Betreuungsangebote – bezogen auf alle Lebensbereiche – zu sichern.

Die neue Informationsbroschüre ist ab sofort an den bekannten Ausgabestellen erhältlich, zum Beispiel im Bürgerbüro an der Herforder Straße 4 in Riemsloh.

Für weitere Fragen zum Thema stehen die Leiterin des Familienbüros der Stadt Melle, Marita Feller, Telefon 05422/965-248, Ortsbürgermeister Günter Oberschmidt, Telefon 05226/379, Ortsratsmitglied Ursula Buermeyer, Telefon 05226/184914, und der Leiter des Bürgerbüros Riemsloh, Uwe Mithöfer, Telefon 05226/989-892, zur Verfügung.

Quelle: Stadt Melle

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